PENTAX K-x – die Kamera mit den vielen x-tras

PENTAX K-x – die Kamera mit den vielen x-tras

So schreibt Pentax auf seiner Produktseite zu dieser Kamera.
Ich habe sie für den Vergleich ganz bewusst ausgewählt.
Sie kann genauso wie die anderen besprochenen DSLR Videos aufzunehmen.

Hier die wesentlichen Merkmale der Pentax K-x

  • Neuentwickelter 12MP CMOS Sensor
  • HD-Video mit 24 B/Sek
  • Empfindlichkeitsbereich ISO 100 – ISO 12.800
  • Live View
  • Neuer Prozessor PRIME II für schnellere Bild- und Videoverarbeitung
  • Schnelle Serienaufnahmen bis zu 4,7 B/Sek.
  • 11 Punkt Autofokus mit individueller Fokusfeldwahl
  • Geringer Batterieverbrauch macht endlich Akkus und deren Aufladung
    überflüssig, denn bis zu 1.900 Bildern sind mit einem Satz Mignon-
    Lithiumbatterien möglich
  • Gesichtserkennung für bis zu 16 Gesichter im Live View
  • Shake Reduction kompensiert Kamerabewegungen
  • Belichtungszeiten bis 1/6.000 Sek.
  • Hochwertiger Verschluss für mehr als 100.000 Auslösungen
  • 6 Farbvoreinstellungen (entsprechend verschiedener Filmtypen)
  • Diverse Filter (Farbe und Trick für Aufnahme und Wiedergabe)
  • Neue Funktion „Cross-Entwicklung“ – verleiht Bildern mehr Kontrast
    und ein Erscheinungsbild, wie es professionelle Fotografen sehr
    Aufwendig mit Mehrfachentwicklung erreicht haben und heute oft mit
    Photoshop simuliert wird
  • Objektivfehlerkorrektur für Verzeichnung und chromatische Aberrationen
  • HDR Funktion
  • Mehrfachbelichtung
  • Schatten- und Spitzlichterkorrektur in Dynamikbereichserweiterung
  • Schnelle Hilfe durch Selbsthilfe. Eingebautes Pixelamapping korrigiert
    ausgefallene Pixel

Meine Erfahrung mit der Kamera

Als erstes ist mir die geringe Größe aufgefallen. Da stellt sich die Frage, kann ich eigentlich mit meinen Fingern vernünftig die Bedienelemente erreichen.
Kurz und knapp:
Ja, das kann ich!

Allerdings könnten Leute mit ‚großen‘ Händen Probleme bekommen, das gebe ich gerne zu.
Für meine Finger sind alle Bedienelemente leicht erreichbar. Und ich kann fast optimal das praktische Drehrad benutzen. Dort werden nämlich Werte für Verschlusszeit, Blende, Empfindlichkeit und Belichtungskorrektur eingestellt.

Der Autofokus arbeitet ausreichend schnell, wenn auch nicht so schnell wie bei der Canon oder Nikon. Diese Werte basieren auf dem Gefühl beim Fokussieren in Innenräumen mit ’normaler‘ Beleuchtung.
Da kann es schon mal sein, dass der Autofokus etwas ‚pumpt‘. Wirklich stören tut das nicht und es ist auch nicht anzunehmen, dass dadurch Schnappschüsse verloren gehen.

Die Resultate sind durchweg gut. Klare Farben, scharf und brilliant. Durch die Möglichkeit der Nutzung hoher ISO-Werte ist es auch möglich in Räumen ohne Blitz fotografieren. Der automatische Weißabgleich kommt mit solchen Situationen gut zurecht.
Farbrauschen oder elektronisches Rauschen findet man kaum, genauso wie bei Canon und Nikon.

Positiv ist mir noch aufgefallen, dass die Kamera mit handelsüblichen AA-Lithium-, AA-Alkali- oder aufladbare AA-Ni-MH-Batterien geladen wird. Da geht einem eigentlich nie ‚der Saft‘ aus.
Mit bis zu 1900 Aufnahmen ohne Blitz und mit Lithium-Ionen-Batterien!
Als Sonderzubehör liefert Pentaxh auch ein Netzgerät, das bei Benutzung im Studio nicht uninteressant ist.

Laut Hersteller lassen sich selbst älteste Objektive anbringen. Da kann man schon im Gebrauchtwarenmarkt verschiedene Schnäppchen machen. Und spätestens hier macht sich der Vorteil, dass nicht im Objektiv, sondern in der Kamera scharf gestellt wird deutlich bemerkbar.
Denn nur so ist es möglich, auch mit alten Objektiven die Autofokusfunktion zu nutzen.

Die Videofunktion der Pentax K-x

Gleich vorweg: Der Burner im Bereich Video ist die K-x nicht.
Im Bildseitenverhältnis 16:9 zeichnet der Chip 1280*720 Pixel auf. Im Verhältnis 3:2 nur 640*416.
Aber für mich kein KO-Kriterium, weil ich eben sowieso das Filmen dem Spezialisten, nämlich einer Videokamera überlasse. Dazu benutze ich persönlich meiner neuen Panasonic SD 909.
Dazu in einem speziellen Artikel aber mehr.

Hier geht es um die Videofunktion der K-x und im Rahmen der genannten Daten durchaus brauchbare Aufnahmen. Der Monitor ist aus meiner Sicht mit 2,7 Zoll auch groß genug. Aber die Auflösung ist mit 230.000 Pixel nicht berauschend.

Alles in allem verleitet die Fokussierung im Gehäuse schon zur Überlegung, eine Pentax K-x anzuschaffen. Zumal das Gehäuse einen sehr stabilen und soliden Eindruck bei mir hinterlassen hat.

Wie bei allen Herstellern reißt die Qualität der Kitobjektive niemand vom Hocker.
Deshalb auch hier meine Empfehlung eindeutig:
Kameragehäuse Pentax K-x
Sigma Objektiv 17-70mm F2,8-4,0 DC Makro OS HSM

Im nächsten Artikel gehe ich auf die Sony Alpha Serie ein, und im Abschluss der DSLR-Testserie stelle ich die 4 Kameras direkt gegenüber.

Bis dahin
Immer gut Licht

1 Kommentar

  1. Dieter

    Hallo,

    . . . nicht lachen, aber: Als hoch betagter Rentner trenne ich mich wieder von meiner teureren Pentax k-30 und habe dafür eine gebrauchte k-x angeschafft, wie ich sie schon einmal besaß.
    Sie ist in der Bildqualität kaum schlechter; und dort kommt es ohnehin vorrangig auf die Objektive an! Somit ist dieser Wechsel für mich kein Rückschritt, zumal meine Panasonic FZ 150 mit ihrem Leica Zoom erstaunlicherweise schärfer zeichnet ! !
    Mit Pentax-Kameras bvegann ich schon vor 30 Jahren zu fotografieren (Spotmatic – MX – ME super – ME F und MZ 5) – die handlichen Gehäuse haben mir schon immer sehr gefallen! Und für die hoffentlich unsterbliche Dia-Fotografie habe ich eine MZ 5 n bereit liegen – das kaum geänderte Bajonett macht‘ möglich!

    Einen schönen Rest vom Jahr wünscht Ihnen

    Dieter

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